Neben ernsthaften Rollen in Film und Fernsehen war Diether Krebs (1947-2000) ein Gigant am Lachstandort Deutschland. Er mimte den „Sozi“-Schwiegersohn in der Comedyreihe „Ein Herz und eine Seele“ (1973/1974). Aus „Rudis Tagesshow“, einer Tagesschau-Persiflage mit Rudi Carrell, stieg er wegen künstlerischer Differenzen aus. Foto: www.imago-images.de

Das dünnste Buch der Welt: „Deutscher Humor“. Jaja, sehr lustig. Hier kommt ein kleiner Streifzug durch den deutschen Humor. Da sind sogar Leute dabei, die gar nicht aus Deutschland kommen. Übrigens: Wer hier nicht genannt wird, ist überhaupt nicht lustig.

Stuttgart - Wahrscheinlich gibt’s fast so viele Witze über deutschen Humor, wie es deutsche Witze gibt. Nachgezählt hat das freilich noch keiner. Unbestritten jedoch ist, dass man uns hier kaum des akzeptablen Humors verdächtigen würde. Kein Engländer würde je sagen: Ich mag meinen Humor eher Deutsch. Englisch, ja. Oder – höhö – „Schwarz, wie meinen Kaffee“. „Deutsch“. Eher selten.

Schade eigentlich. Achtung, hier kommt ein Witz:

„Wie viele Deutsche braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?“

„Einen. Wir sind effizient und nicht sehr lustig“.

Auch ein bisschen lustig: Die Autorin Noah Sow veröffentlichte 2015 ein fantastisches Buch: „Deutscher Humor – Eine Sammlung der besten Beiträge“ – das Buch war leer. Ein Notizbuch, so zu sagen. Der beste Witz war allerdings: „Obwohl offensichtlich Loriot vergessen wurde, ist der Grundtenor des Werkes durchaus erfrischend und vor allem präzise recherchiert.“

Wer bei der Recherche ebenfalls unterschlagen wurde, sehen Sie in unserer Bildergalerie: Ein kleiner Streifzug durch Jahrzehnte des Humors. Wir vergessen hier ja auch all zu leicht.

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