Kanzlerin Merkel empfängt Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte vor der Preisverleihung in Aachen. Foto: AP

Für seine Verdienste um die europäische Einigung wird dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron am Donnerstag im Aachener Dom der Internationale Karlspreis verliehen.

Aachen - Mit einer Messe im Aachener Dom haben am Donnerstag die Feierlichkeiten zur Verleihung des Internationalen Karlspreises an den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron begonnen. Macron erhält die Auszeichnung für seine Verdienste um die europäische Einigung. Das Karlspreis-Direktorium würdigt Macrons „kraftvolle Vision von einem neuen Europa“ und seinen Kampf gegen Nationalismus und Isolationismus. Ausgezeichnet wird Marcon als „mutiger Vordenker für die Erneuerung des europäischen Traums“, wie es in der Begründung hieß.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird beim Festakt im Aachener Krönungssaal die Laudatio halten. Zu den erwarteten Gästen zählen Staats- und Regierungschefs von Spanien, Luxemburg, Bulgarien, Kroatien, Litauen und der Ukraine. Von den ehemaligen Karlspreisträgern haben sich der britische Historiker Timothy Garton Ash (2017) und der SPD-Politiker Martin Schulz (2015) angesagt.

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