Auch junge Menschen haben in Zeiten von Corona ein Herz für ihre kleinen Lieblingsläden. Foto: Shutterstock/ Anna Tryhub

Einzelhändler, deren Geschäft nicht größer als 800 Quadratmeter ist, dürfen seit kurzem wieder für ihre Kunden da sein. Warum es gerade jetzt in der Corona-Krise so wichtig ist, beim Laden um die Ecke einzukaufen, dürfte klar sein. Warum es generell Spaß macht, im Lieblingsshop zu stöbern? Unser "Herz für (Einzel-)Händler"-ABC verrät es.

A wie aufmerksam: In den oft Inhaber geführten Geschäften werden Kunden nicht wie Nummern behandelt, sondern es wird nach deren individuellen Wünschen gefragt.

B wie besonders: Viele Einzelhändler zeichnet aus, dass sie etwas bieten, dass sie von allen anderen unterscheidet. Oft auch in der eigenen Branche. Wie etwa der Teeladen, der passend zur Lieblingssorte Gebäck oder Geschichten aus dem Herkunftsland serviert.

C wie Chance,… Neues zu entdecken. Sei es in dem kleinen Plattenladen oder dem Feinkostgeschäft mit Spezialitäten aus Fernost.

D wie danke, für die persönliche Beratung, das nette Lächeln, die Frage nach den Kindern zuhause.

E wie Erinnerung, an Kundenvorlieben, etwa an den Namen des Weines, den man vor zwei Wochen gekauft und der nach mehr geschmeckt hat.

F wie freundliche Mitarbeiter, die nicht auf Uhr, Ladenschluss und Feierabend schielen.

G wie glaubhafte Informationen über Produkte und Leistungen.

H wie Hoffnung auf ein schnelles Ende der Corona-Krise und damit den Erhalt der vielen kleinen Geschäfte, die unser Leben bereichern und bunt machen.

I wie Ideen, durch den Besuch des Lieblingsladens

J wie jubeln über ein besonders schönes Stück, das in die Einkaufstüte wandert und es so garantiert kein zweites Mal gibt.

K wie Kunde, der sich hier meist wie Königin oder König fühlen darf.

L wie Luxus, einen ganz besonderen Geschmack zu haben und diesen mit dem Einzelhändler des Vertrauens zu teilen.

M wie Massenware,… ist hier fehl am Platz.

N wie nicht vorrätig… „dann bestellen wir das eben für Sie, kein Problem“.

O... wie gemütlich ist es doch in meinem Lieblingsgeschäft

P wie peinlich, jetzt hab‘ ich schon wieder eine Stunde lang in den Klamotten gestöbert und die Kabine ewig blockiert.

Q wie Qualität, die gönn ich mir und zahl auch mal mehr, statt viel und billig zu schoppen.

R wie Rabatt – gibt es im kleinen Laden um die Ecke vielleicht nicht so oft. Dafür liebevoll von Hand Gemachtes, das lange hält und Freude macht.

S wie Schaufenster, das oft so liebevoll dekoriert ist, dass man einfach in den Laden muss.

T wie Treue: Stammkunde sein fühlt sich prima an. Ist bei einem Bummel am Samstagvormittag wie einen guten Bekannten besuchen.

U wie unwahrscheinlich viel Spaß beim Einkaufen statt Stress und Schlange stehen.

V wie Vertrauen in Händler, Beratung und Produkt.

W wie wohlfühlen in einer angenehmen Einkaufsatmosphäre.

X wie „Xylophon haben wir leider keines, aber zu ihrem Sohn würde ein Schlagzeug richtig gut passen.“

Y wie „Yeremias, haben die wieder schöne Sachen!“

Z wie sich Zeit nehmen für den Kunden und umgekehrt für den Einkauf, der im Lieblingsladen kein lästiges Must, sondern Belohnung ist.

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