Ein Tag am Strand: Einmal schwimmen – und dann? Foto:dpa Foto:  

Ab an den Strand – und dann? Eine Auswahl verschiedener Bade-Utensilien, die die Welt nicht braucht, die sich im Urlaub aber als durchaus nützlich erweisen können.

Stuttgart - Von der portablen Dusche über den Wasser-Melonen-Zapfhahn bis hin zum letzten Einhorn. Es soll Leute geben, denen es am Strand schnell langweilig wird. Zum Glück gibt es jede Menge Spielzeug, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann. In unserer Bildergalerie finden Sie eine kleine Auswahl von Dingen, die die Welt nicht braucht – mit denen man sich im Sommerurlaub aber viele Freunde machen kann oder eben Neider anlockt.

Mit der Schwimmhilfe kann man davon ausgehen, dass der Nachwuchs den ganzen Tag damit beschäftigt ist, sämtlichen Mitschwimmern im Pool einen Schrecken einzujagen. Pure Entspannung für die Erziehungsberechtigten!

Man kennt das: einsame Bucht, weißer Sand und Salzwasser, Fische mit der bloßen Hand gefangen und Kokosnüsse mit der Machete zerteilt. All das geht nicht spurlos an einem vorbei und am Abend vermisst man die öffentliche Dusche am Strand von Jesolo. Für solche Anfälle von Zivilisationssehnsucht gibt es die „Pocket Shower“: fasst zehn Liter, hängt man an einen Ast oder Felsvorsprung und im Nu kann man wieder unter die Leute im Feriendorf. Achtung, Pferdefuß: Die zehn Liter muss man erst mal in die einsame Bucht wuchten!

Der Hit für die Strandparty! Man höhle eine Wassermelone aus, fülle sie mit einem

Getränk seiner Wahl (etwa mit Melonensaft, Wodka und Eiswürfeln) und montiere den Zapfhahn mittig an der Melone. Auf den Sommer!

Ohne Liege hat man am Strand ständig das Kopfproblem. Flach auf dem Handtuch will niemand länger als zehn Minuten liegen. Provisorische Kopfkissen-Varianten wie die Badetasche, der halb aufgeblasene Wasserball oder die Klamotten sind auch keine befriedigenden Lösungen. Da kommt die Strandmatte mit dem aufblasbaren Rückenteil gerade recht. Lesen oder Leute beobachten sind damit garantiert kein Problem mehr.

Wer zehn Liter Wasser an den Strand geschleppt bekommt (siehe portable Dusche), der schultert auch einen Kasten Bier mit links ins Urlaubsparadies. Die Kühlmöglichkeiten (Wasser, Sandgrube) sind bei dreißig Grad im Schatten leider schnell ausgeschöpft. Auch der Bierkasten-passgenaue Eiskühler wird nicht ewig gefroren bleiben. Aber die Jungs am Strand werden das Ding so cool finden, dass der Kasten geleert, bevor das Eis geschmolzen ist. Auf so eine Erfindung kann man schließlich nicht oft genug anstoßen.

Das arme Einhorn wird schon seit einiger Zeit durchs Marketing-Dorf getrieben. Das Fabelwesen in Gestalt von T-Shirts, Schokolade, Plüschtieren, Handtaschen entzückt kleine und große Frauen auf der ganzen Welt. Experten schieben den Hype auf die unruhigen Zeiten, in denen sich die Menschen in ihren kindlichen, surrealen Kosmos zurücksehnen. Wie dem auch sei: Das aufblasbare Einhorn kann sogar übers Wasser reiten. Magisch!

Beach-Volleyball kann ja jeder! Mit dem aufblasbaren Volleyball-Feld wird man schnell zum König oder zur Königin der Pool-Gemeinde. Für Fortgeschrittene: bei Wellengang im Meer benutzen könnte lustig sein. Einen aufblasbaren Basketball-Korb gibt es übrigens auch.

Das High-End-Gerät für große und kleine Sandburgen-Baumeister. Der Sandtrichter mischt in seinem Inneren Wasser und Sand zur perfekten Baumasse. Endlich gibt es keine Tränen mehr wegen weggespülter Burgen am Meeresufer. Mit dem Sandtrichter kann man in aller Ruhe am Platz im trockenen Sand seine Bauwerke vollenden. Das lästige Wasserholen spart man sich damit aber leider nicht.

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