Sieben Kilo Marihuana waren zwischen Käse aus den Niederlanden versteckt. Foto: dpa

Bei der Kontrolle eines Fernbusses am Stuttgarter Flughafen erwischt der Zoll einen Drogenschmuggler. Er hat mit einem Trick versucht, den Geruch des Marihuanas im Koffer zu überdecken.

Stuttgart - Das feine Näschen eines Rauschgiftspürhundes ist unbestechlich. Das hat ein Drogenschmuggler erfahren müssen, der versucht hat, auf der Reise von Amsterdam nach München sieben Kilogramm Marihuana und 320 Gramm Kokain im Gepäck zu verstecken. Neben den Drogen lag noch Käse aus den Niederlanden im Koffer. Der Hund fand die Drogen trotzdem.

Zollbeamte hatten den Bus am Stuttgarter Flughafen überprüft. Sie holten alles Gepäck heraus und ordneten es den Reisenden zu. Dabei blieb ein Koffer übrig. Ein Zeuge konnte den Besitzer identifizieren, weil er sich erinnerte, dass dieser beim Einsteigen nachzahlen musste, um den Koffer mitnehmen zu dürfen. Das war in seiner Fahrkarte nicht enthalten gewesen. Er hatte bei der Kontrolle so getan, als gehöre ihm der Koffer nicht. Die Beamten ließen einen Drogenspürhund am Koffer schnüffeln, das Tier schlug an. Die Zöllner öffneten den Koffer und fanden das Marihuana und den Beutel mit Kokain im Futter des Gepäckstückes. Die Beamten nahmen den Mann fest. Er kam auf Antrag der Staatsanwaltschaft vor einen Haftrichter und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: