Trump und Kim hatten sich im Juni in Singapur erstmals getroffen. Foto: AP

US-Präsident Donald Trump hat in seinen Lobliedern auf den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un noch höhere Töne gefunden.

Wheeling - US-Präsident Donald Trump hat sein Verhältnis zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un mit zärtlichen Worten beschrieben. Zunächst habe es ein Hin und Her an harten Worten gegeben, „und dann verliebten wir uns“, sagte er am Samstagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung in West Virginia. „Er schrieb mir schöne Briefe und sie sind großartige Briefe. Wir haben uns verliebt“, sagte Trump.

Der US-Präsident witzelte über Kritik, die Medien üben würden, weil manche seine Äußerung als „unpräsidentenhaft“ erachten würden. Sein Einsatz für eine Verbesserung der Beziehungen zu Kim habe die beiden Länder vom Rand zum Krieg zurückgeholt.

Ein Jahr zuvor hatte er Kim noch als „kleinen Raketenmann“ verhöhnt und mit der „völligen Zerstörung“ Nordkoreas gedroht. Statt aggressiver Beschimpfungen häufen sich inzwischen die Lobesreden. Trump und Kim hatten sich im Juni in Singapur erstmals getroffen. Ein zweites Gipfeltreffen soll folgen.

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