Blick auf den Dom in Regensburg. Foto: dpa

Am Dienstagmorgen hat die Polizei den Domplatz in Regensburg geräumt. Zuvor fiel einem Passanten ein Mann auf, der ihm verdächtig vorkam. Doch der Terrorverdacht stellte sich am Ende als harmlos heraus.

Regensburg - Ein wegen vermeintlicher Drähte und einer Auswölbung an der Kleidung verdächtiger Mann mit arabischen Aussehen hat am Dienstag zur Räumung und Sperrung des Domplatzes in Regensburg geführt. Wie die Polizei mitteilte, konnten die Ermittler den von einem Passanten gemeldeten Verdacht nicht auf Anhieb ausräumen. Sie entschlossen sich deshalb zu den Sicherheitsmaßnahmen. Tatsächlich habe es sich aber um einen Fehlalarm gehandelt.

Polizei: Alarmierung war richtig

Die Drähte seien die Verkabelung eines Kopfhörers gewesen, die Auswölbung an der Kleidung eine Trinkflasche. Bei dem vermeintlichen Verdächtigen handle es sich um einen Afghanen, der in Niederbayern lebt. Ein Polizeisprecher betonte, trotz des Fehlalarms sei die Alarmierung durch den Passanten richtig gewesen. Auch für die Polizisten seien die Kabel des Kopfhörers nicht auf Anhieb als solche zu erkennen gewesen.

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