Die Ermittler wollen den Druck auf die Männer erhöhen, die bislang noch keine DNA-Probe im Mordfall Bögerl abgegeben haben. Foto: dpa

Der Druck auf die Männer, die im Mordfall Bögerl noch keine DNA-Probe abgegeben haben, soll erhöht werden. Dazu wollen die Ermittler die Männer auch Zuhause aufsuchen und um eine Speichelprobe bitten.

Der Druck auf die Männer, die im Mordfall Bögerl noch keine DNA-Probe abgegeben haben, soll erhöht werden. Dazu wollen die Ermittler die Männer auch Zuhause aufsuchen und um eine Speichelprobe bitten.

Ulm - Die Ermittler im Mordfall Bögerl wollen den Druck auf die Männer, die bisher noch keine DNA-Probe abgegeben haben, erhöhen. „Es ist geplant, die Männer Zuhause aufzusuchen und um eine Speichelprobe zu bitten“, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Die ermittelnde Soko Flagge überlege noch das genaue Vorgehen.

Am Freitag und Samstag waren in Neresheim (Ostalbkreis) die verbliebenen rund 400 Männer im Alter von 21 bis 68 Jahren dazu aufgerufen, eine Speichelprobe zur Aufklärung des Mordes an Bankiersgattin Maria Bögerl abzugeben. Sie hatten bisher noch keine Probe abgegeben. Etwa 130 Männer waren der Bitte der Beamten gefolgt.

Trotz der eher schwachen Resonanz zeigte sich der Polizeisprecher zufrieden mit der Zahl der abgegebenen Proben. Damit haben etwa 2400 der gut 3000 für die Ermittler infrage kommenden Männer ihren Speichel abgegeben.

Bei den verbliebenen rund 270 Neresheimer Männern will die Polizei schon im April klingeln. Bei den noch ausstehenden rund 330 Proben von Männern, die außerhalb von Neresheim wohnen, wolle man dem Sprecher zufolge noch abwarten. Möglicherweise werden dann auch bei diesen Männern Beamte in Uniform vor der Haustüre stehen und nach der Abgabe einer DNA-Probe fragen.

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