Betrügt Fiat mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung? (Symbolbild) Foto: dpa/Arne Dedert

Ermittler aus Deutschland, Italien und der Schweiz durchsuchen mehrere Standorte von Fiat und Iveco. Die Ermittler schlagen auch in Baden-Württemberg wegen Diesel-Betrugsverdacht zu.

Frankfurt/Main - Ermittler aus Deutschland, Italien und der Schweiz haben am Mittwoch mehrere Standorte der Auto- und Lastwagenbauer Fiat und Iveco sowie von deren Tochterfirmen durchsucht. Auch Iveco in Ulm war betroffen. Es gehe um den Verdacht, dass Diesel-Motoren in verschiedenen Modellen von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung versehen seien, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main mit.

Im Visier der Ermittler sind den Angaben zufolge zehn Gewerbeobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, sowie in der italienischen Region Piemont und im Schweizer Kanton Thurgau. Ein Fiat-Chrysler-Sprecher bestätigte die Durchsuchungen und betonte, man kooperiere mit den Behörden.

  
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