Trainer Hannes Wolf und der VfB Stuttgart haben in Berlin eine Niederlage einstecken müssen. Foto: Bongarts

Der VfB Stuttgart ist zum Auftakt in die 55. Bundesliga-Saison zur „Alten Dame“ Hertha nach Berlin gereist und musste dort eine Niederlage hinnehmen. Nach dem Spiel äußerten sich die Protagonisten zur Partie. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Berlin - Lange Zeit war es ein offenes Spiel in Berlin, doch ein frühes Tor nach der Pause von Mathew Leckie zog den Schwaben den Zahn. Als der Australier wenig später seinen Doppelpack im ersten Spiel für den neuen Club schnürte, kam von Stuttgart offensiv nur noch wenig Zwingendes. So stand am Ende eine verdiente 0:2-Niederlage in der Hauptstadt in einer Partie, in der sich die routiniertere Mannschaft durchsetzen konnte.

Nach der Partie haben sich die Akteure zur Begegnung geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Hertha-Trainer Pal Dardai: „Kompliment an meine Mannschaft vor allem für die erste Halbzeit, da haben wir gut nach vorne verteidigt. Aber wir haben in der Zone vor dem Stuttgarter Tor zu wenig gezeigt. Doch die Tore machen uns nervös, vor allem das zweite Tor. Da müssen unsere Führungsspieler mehr machen. Da müssen wir uns stellen, da müssen wir besser sein. Wenn ein Gegentor fällt, dann Hallelujah, das ist Bundesliga, da kann es immer noch mal gefährlich werden.“

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir haben ein Spiel verloren, das fühlt sich natürlich nicht gut an, denn darum geht es ja am Ende. Wir haben am Anfang defensiv ein gutes Spiel gemacht, haben aber vorne zu wenig gezeigt, da hat mir auch die offensive Schärfe etwas gefehlt. Nach dem frühen Rückstand hat meine Mannschaft gut reagiert, auch nach dem 0:2 hat sie das, da war die Schärfe da und wir hatten, glaube ich, 6:3 Torchancen am Ende. Unterm Strich ist es schade, ich hätte hier gerne etwas mitgenommen.“

Wolf zu Badstuber und Aogo: „Beide haben es gut gemacht. Ich denke, es ist wichtig, dass Beide auf dem Platz stehen, sie brauchen jetzt Minuten, um dann bald von Beginn an Alternativen sein zu können.“

Ron-Robert Zieler:„Es ist ganz klar, dass wir uns etwas anderes vorgestellt haben. In der ersten Halbzeit haben wir es ganz gut gemacht, haben wenig zugelassen und gut dagegen gehalten. Der Knackpunkt war das direkte Gegentor in der 46. Minute. Das ist sehr ärgerlich. Danach sind wir hinterhergelaufen und haben es nicht mehr gedreht bekommen. Uns muss bewusst sein, dass in der Bundesliga die kleinsten Fehler sofort bestraft werden. Da ist die gesamte Mannschaft gefragt.“

Dennis Aogo: „Wir sind ganz gut reingekommen, ohne den ganz großen Druck zuzulassen. Natürlich hatte Hertha etwas mehr vom Spiel, aber insgesamt war es recht ausgeglichen. Wir brauchen auch ein bisschen, um in der Liga anzukommen und es ist natürlich fatal, dass wir kurz nach der Halbzeit das Gegentor bekommen. Dennoch hatten wir gute Chancen auf den Anschluss, dann wäre es vielleicht noch einmal eng geworden. Alles in allem war es eine Niederlage, die nicht zwingend notwendig war.“

Ex-VfB-Stürmer Vedad Ibisevic: „Der VfB besitzt eine junge Mannschaft mit Potenzial. Es ist eine gute Mischung aus jung und alt. Allerdings geht es ihnen wie fast allen Mannschaften zu Saisonbeginn, alle müssen sich erst noch finden. Diesmal haben wir verdient gewonnen.“

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VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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