Schwäbisch gehört nicht zu den beliebtesten – aber doch zu den niedlichsten Dialekten. Foto: dpa

Ein schwäbischer Redakteur testet seine norddeutschen Kollegen und erzählt ihnen im Dialekt von seinen Jugenderlebnissen auf der Schwäbischen Alb. Wer seine Anekdoten versteht, hat den ultimativen Schwäbisch-Test bestanden.

Stuttgart - Es ist kein Geheimnis: Schwäbisch gehört zu den unbeliebtesten Dialekten in Deutschland. Nicht ganz so verspottet wie Sächsisch, aber doch weit von dem wohlklingenden Norddeutsch entfernt. Dabei klingt Schwäbisch doch so niedlich mit seinem Äffle und Pferdle, mit Breschtlingen und Herrgoddsbscheißerle. Liegt es vielleicht daran, dass der Dialekt für Nicht-Schwaben so schwer zu verstehen ist?

Da Schwäbisch nicht gleich Schwäbisch ist, haben mitunter auch Stuttgarter Schwaben Schwierigkeiten, wenn sie sich beispielsweise auf der Alb umhören.

Unverständnis wird auch dem Redakteur Till Eckert von ze.tt entgegebengebracht. Bei dem Jugendportal des „Zeit“-Verlags wird er wegen seines Dialekts nach eigener Aussage sogar von seinen Kollegen gemobbt.

So beschließt er, den Spieß herumzudrehen, und unterzieht seine Kollegen in einem Video dem ultamativen Schwäbischtest – mit einem Schwank aus seiner Jugend auf der Alb. Das Video wird in den sozialen Netzwerken sofort zum Hit. Denn wer Tills Eckerts Anekdoten versteht, dürfte im Ländle keine Probleme mehr haben.

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