Lukas Grozurek (hinten) traf per Elfmeter zum 1:0 gegen Hannover. Foto: dpa

Der Karlsruher SC bestätigt seine starke Form und holt im dritten Pflichtspiel den dritten Sieg. Der KSC warf in der ersten Pokalrunde Ligakonkurrent Hannover 96 raus.

Karlsruhe - Dem Karlsruher SC ist nach dem perfekten Start in die 2. Fußball-Bundesliga auch die Revanche im DFB-Pokal geglückt. Der Tabellenführer setzte sich am Montag mit 2:0 (0:0) gegen Hannover 96 durch und zog verdient in die 2. Runde des Pokal-Wettbewerbs ein. Die Treffer von Lukas Grozurek (53. Minute) und Marvin Wanitzek per Foulelfmeter (61.) sicherten dem Karlsruher SC ein Jahr nach dem klaren 0:6 gegen Hannover zum Auftakt des Cup-Wettbewerbs diesmal den Sieg.

„Ich bin überglücklich, dass wir schon wieder nachlegen konnten“, sagte KSC-Verteidiger Daniel Gordon. „Die zweite Halbzeit war genau das, wie wir uns das vorstellen. Ich glaube, die Gegner kommen zur Zeit nicht gerne gegen uns.“

Hannover noch ohne Sieg

Vor 11 779 Zuschauern im Wildpark-Stadion verdienten sich die Gastgeber beim Wiedersehen mit ihrem früheren Trainer Mirko Slomka in der zweiten Halbzeit den Erfolg, weil sie die kämpferisch bessere Mannschaft waren und Hannover gar nicht erst zum Spielaufbau kommen ließen. Der KSC sorgte mit nun drei Pflichtspielsiegen in den ersten drei Saisonpartien für Euphorie unter seinen Anhängern. 

Der niedersächsische Bundesliga-Absteiger steht dagegen in der neuen Spielzeit noch ohne ein Erfolgserlebnis da. „Wir haben uns nicht so präsentiert wie man das für Hannover 96 tun sollte. Ich würde am liebsten morgen wieder spielen, so einen Hals habe ich“, sagte Hannovers Marvin Bakalorz. 

Lorenz trifft Pfosten, Pisot rettet von der Linie

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit agierten beide Kontrahenten vorsichtig und vermieden zu großes Risiko, dennoch hätten beide Mannschaften auch in Führung gehen können. Der Schuss von KSC-Mittelfeldspieler Marc Lorenz prallte an den Pfosten (10.). Bei der besten Chance von Hannover durch Marvin Ducksch rettete KSC-Verteidiger David Pisot unmittelbar vor der Pause noch kurz vor der Linie.

In der zweiten Halbzeit leistete sich Hannover etliche Fehlpässe. Nach einem Ballverlust von Hannovers Mittelfeldspieler Edgar Prib ließ Grozurek dem früheren Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler keine Chance. Dem Strafstoß ging ein Foul von Prib an KSC-Torjäger Marvin Pourié voraus. Zwischenzeitlich war ein Treffer von Lukas Fröde wegen Abseits nicht anerkannt worden.

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