Thomas Müller wartet noch auf seinen ersten EM-Treffer. Foto: Getty Images Europe

Vor der Partie gegen Nordirland zeigt sich die deutsche Nationalmannschaft relativ gelassen. Am Offensivspiel werde gearbeitet. Doch: „Ich erwarte nicht, dass wir ein Schützenfest abfeuern“, sagte Müller.

Évian-les Bains - Mit klarem Konzept und ohne große Bedenken geht die deutsche Fußall-Nationalmannschaft in das entscheidende letzten Gruppenspiel gegen Nordirland. „Wichtig ist, dass wir uns nicht beirren lassen. Ein Turnier ist schwierig, da marschiert man nicht durch“, erklärte Teammanager Oliver Bierhoff vor der dritten EM-Partie am Dienstag (18 Uhr/ARD) im Pariser Prinzenpark.

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Unabhängig von der Außenwahrnehmung und der öffentlichen Kritik an den bisherigen Auftritten in Frankreich sehen sich die sportliche Leitung und die Spieler auf Kurs. „Der Blick geht jetzt nach vorn. Punktemäßig stehen wir gut da. Wir sind jetzt nicht beunruhigt, dementsprechend passt alles“, sagte Offensivspieler Thomas Müller am Sonntag in Évian. Mit vier Punkten führt Deutschland die EM-Gruppe C an und will mit dem zweiten Turniersieg ins Achtelfinale einziehen.

Müller erwartet kein Schützenfest

„Man muss sich nicht um 180 Grad drehen. Es ist nicht alles falsch, was man macht“, betonte Müller, der noch auf seinen ersten EM-Treffer wartet. Gegen die Nordiren, die mit drei Punkten ebenfalls gute Aussichten auf den Einzug in die K.o.-Runde haben, wird das DFB-Team erneut auf eine massive Defensive treffen.

„Ich erwarte nicht, dass wir ein Schützenfest abfeuern“, erklärte Bayern-Profi Müller. Aber auf dem Trainingsplatz und bei Theorie-Sitzungen würden alle an Verbesserungen im Offensivspiel arbeiten.

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