Demos in Stuttgart Die wichtigsten Zitate der Demo-Teilnehmer

Von red/dpa 

In Stuttgart ist Demo-Großkampftag: Etliche Menschen versammeln sich auf der Demo gegen Rassismus und der Kundgebung gegen Sex-Unterricht. Das sind die wichtigsten Zitate der Veranstaltungen.

Stuttgart - „Nur wenn die Zivilgesellschaft gemeinsam gegen den Rechtsruck, gegen die Verrohung, gegen den Mangel an Empathie aufsteht, nur dann können wir das Land dahin führen, wo es hin soll: zu einer freien, vielfältigen, gleichberechtigten Gesellschaft.“ (Holger Edmaier, Initiator der Kundgebung „Gemeinsam Vielfalt leben“)

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn:

„In früheren Zeiten hätten man ihn innerhalb von 15 Minuten entlassen, und zwar ohne Angabe von Gründen.“ (Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) zur Debatte um die Absetzung von Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen)

Hedwig von Beverfoerde, Gründerin des Vereins „Demo für alle“:

„Ich freue mich, dass wir hier sind in Stuttgart, dem Geburtsort der „Demo für alle“ - aber dass man uns abschottet, damit man uns nicht angreift, ist erschütternd“. (Hedwig von Beverfoerde, Gründerin des Vereins „Demo für alle“, zur hohen Polizeipräsenz und den Absperrungen auf dem Marktplatz)

Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart

„Wir haben seit 2014 acht Demonstrationen von der Organisation „Demo für alle“ gehabt und es gab immer wieder Verletzte und Festnahmen, vornehmlich aus dem linken Kader. Deshalb sind wir diesmal so präsent.“ (Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart zum großen Aufgebot der Beamten am Freitag in der Innenstadt)

Demo-Teilnehmer Karl-Heinz Böckle

„Man darf die Straße nicht den Rechten überlassen - das sieht ja langsam aus, als ob die in der Mehrheit wären. Die Menschen müssen den Hintern hochkriegen, sonst kriegen wir wieder die 30er Jahre - und was das heißt, müsste man eigentlich wissen.“ (Demo-Teilnehmer Karl-Heinz Böckle, der eigens aus der Region angereist ist)

Thomas Mosmann von der Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz

„Es ist richtig, Flagge gegen Rechts zu zeigen - man muss ja langsam aufpassen, dass es nicht wieder rückwärts geht!“ (Thomas Mosmann von der Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz)

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