In Stuttgart haben mehrere Hundert Menschen gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien demonstriert. Foto: 7aktuell.de/Mehmet Okatan

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Mittwoch in Stuttgart versammelt, um gegen die türkische Syrienoffensive zu demonstrieren. Zwei Menschen wurden bei der Demonstration verletzt.

Stuttgart-Mitte - Als Reaktion auf die Luftangriffe und die Bodenoffensive, die die Türkei am Mittwoch gegen kurdische Milizen in Nordsyrien gestartet hatte, versammelten sich auch in Stuttgart am Mittwochabend hunderte Menschen. Die Demonstration verlief weitgehend friedlich, allerdings wurden eine Passantin und ein Polizist verletzt.

Laut Polizei fanden sich die Demonstranten gegen 18 Uhr am Herzog-Christoph-Denkmal am Schlossplatz in Stuttgart-Mitte ein. Nach diversen Redebeiträgen setzte sich der Demonstrationszug gegen 19 Uhr über die Königstraße und die Schillerstraße zum Hauptbahnhof in Bewegung, bevor die Teilnehmer gegen 19.45 Uhr wieder am Herzog-Christoph-Denkmal ankamen.

Passantin und Polizist verletzt

Während des Zugs wurde eine unbeteiligte Passantin durch einen Böllerwurf verletzt, sie erlitt ein Knalltrauma. Als zwischen einem weiteren Passanten und einem Teilnehmer der Demonstration ein Streit in einer Rangelei gipfelte, gingen Polizisten dazwischen. Dabei wurde ein Beamter verletzt. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

Die Teilnehmer kündigten eine weitere Demonstration für den Donnerstagabend (18 Uhr) an, bei der sie sich wieder am Schlossplatz treffen wollen.

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