Volker Teich an der Stadtkirche, deren Renovierung er mitorganisiert hat Foto: Stoppel

Nach elf Jahren im Amt geht der Schorndorfer Dekan Volker Teich in den Ruhestand. Ein Abschiedsporträt.

Schorndorf - Volker Teich ist kein Mann der lauten Worte, aber jemand mit Überzeugungen. Elf Jahre hat der 65-Jährige den Kirchenbezirk Schorndorf geführt, der von Weinstadt bis Kaisersbach reicht, und 54 000 Mitglieder in 28 Gemeinden umfasst. Am Wochenende hat Teich im Kreise vieler Weggefährten Abschied gefeiert. Dass keine Grußworte zugelassen waren, war so ungewöhnlich, dass es den evangelischen Pressedienst zu einer Meldung veranlasste. Er wolle die Gäste und nicht die Grußworte in den Mittelpunkt stellen, hatte Teich vorab geäußert.

Seine Weggefährten bedeuten dem in Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt aufgewachsenen Volker Teich viel. Der Vater arbeitete als Tourismusmanager, den Sohn zog es über den CVJM in Richtung Theologie. In der Schule habe er mit den Sprachen „auf Kriegsfuß“ gestanden“, im Sprachenkolleg fand er Gefallen an Altgriechisch und Althebräisch. Das Übersetzen der Urtexte „fasziniert mich bis zum heutigen Tag“, sagt Teich. Er habe in seiner kirchenpolitischen Arbeit auch immer für diese traditionelle Art der Theologie plädiert.

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