Die Verkehrspolizei hat bei Deizisau mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Foto: dpa

Die Verkehrspolizei kontrolliert 25 Transporter, Lastwagen und Reisebusse. Dabei stellt sie erhebliche Mängel fest und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

Deizisau - Insgesamt 25 Kleintransporter, Lastwagen und Reisebusse sind am Mittwoch von Spezialisten der Verkehrspolizei Esslingen angehalten und unter die Lupe genommen worden. Wie die Polizei berichtet, stellten die Beamten bei der Kontrollaktion auf dem Gelände der Straßenmeisterei Deizisau (Kreis Esslingen) in der Herrenlandstraße an mehr als 15 Fahrzeugen erhebliche Mängel fest, mehreren Fahrern konnten sie diverse Verstöße wie etwa gegen die Lenk- und Ruhezeiten nachweisen.

Mehreren Kraftfahrern wurde, zumindest vorübergehend, die Weiterfahrt untersagt. Unter den Fahrzeugen, die kontrolliert wurden, war auch ein deutscher Reisebus, der mit 36 Fahrgästen an Bord auf dem Weg nach Wendlingen war. Dem 46-jährigen Fahrer konnten erhebliche Verstöße wegen bereits länger zurückliegender, gesetzlich vorgeschriebener Lenk- und Ruhezeiten nachgewiesen werden. Außerdem hatte er seinen Führerschein nicht dabei.

Während der Bus die Fahrt nach einigen Abklärungen wieder fortsetzen konnte, war der Betriebshof der Straßenmeisterei die vorläufige Endstation für den 46 Jahre alten Fahrer eines ausländischen Sattelzugs. Dessen Fahrzeug wies erhebliche technische Mängel auf, die zu einer Betriebsuntersagung führten. Zudem hatte der Berufskraftfahrer mehrfach und deutlich die Geschwindigkeit überschritten und sich auch nicht an die vorgegebenen Lenk- und Ruhezeiten gehalten.

Ohne jede Genehmigung für den Güterverkehr war indes der 36-jährige Fahrer eines ausländischen Kleintransporters unterwegs. Weitere Fahrtuntersagungen mussten wegen technischer Mängel, wie abgefahrener Reifen und einer an einem Kleintransporter vollständig zerstörten Windschutzscheibe, ausgesprochen werden. Während die beanstandeten inländischen Fahrzeuglenker und teilweise auch deren Firmen demnächst mit Post von der Bußgeldstelle rechnen müssen, hatten die ausländischen Fahrer Sicherheitsleistungen in Höhe von mehr als 13 000 Euro zu hinterlegen.

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