Deichkind haben im Wizemann alles gegeben. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky/Oliver Willikonsky

Deichkind füllen normalerweise problemlos große Hallen. Doch die Remmidemmi-Gruppe steht auf „kleine, schwitzige Höhlen“ und hat sich deshalb das Wizemann für ihre Party ausgesucht.

Stuttgart - Ein einzelner Mann kommt auf die Bühne und beginnt wild zu tanzen, ohne Musik. Dann folgen die ersten Beats von „Keine Party“, sieben Männer in weiß-schwarzer Montur kommen auf die Bühne, und schon nach den ersten Takten ist klar, dass die Party jetzt erst so richtig losgeht. Das ist, wenn Deichkind ein exklusives Promokonzert zu ihrem neuen Album „Wer sagt denn das“ im Club Wizemann geben. In der folgenden Stunde liefern die Hamburger Hip-Hop-Elektropunker eine kompromisslose Feiersause. Zu „1000 Jahre Bier“, verspritzen sie Bier, und der Sänger der Hook sieht mit Till Lindemann-Perücke nur aus wie der Frontmann von Rammstein. Fünfzehn Tracks geben Deichkind zum Besten. Als Zugabe gibt es „Remmidemmi“, bei dem ein Schlauchboot durch die Menge geht und unzählige Federn im Raum verteilt werden. Am Ende sind diese im gesamten Wizemann verteilt.

Das Konzert war innerhalb weniger Minuten ausverkauft, ein Ticket kostete gerade einmal 12,99 Euro. Ein typischer Deichkind. Eigentlich füllen Deichkind problemlos große Hallen, auf Twitter schrieb die Band zuvor „Leute, wir brauchen auch die kleinen, schwitzigen Höhlen“. Leider geil.

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