Beim Dax deutete am Dienstagmorgen vieles auf einen Kampf mit der Marke von 12.000 Punkten hin. (Symbolfoto) Foto: dpa

Ein Kurssturz an den US-Börsen zieht die Aktienmärkte rund um den Globus in die Tiefe. Auch in Deutschland fliehen Anleger aus Aktien.

Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit einem heftigen Kursrutsch in den Handel gestartet. Allerdings zeigten sich die Anleger deutlich gelassener als nach dem Einbruch an der Wall Street befürchtet. In den USA war es am Vorabend noch stärker bergab gegangen. Der Dax fiel am Morgen nun um 2,83 Prozent auf 12 328,61 Punkte.

Ein für möglich gehaltenes Absinken unter die Marke von 12 000 Punkten blieb damit aus. Analysten sahen eine wichtige Unterstützung für den Dax. Zwischenzeitlich hatte es nach einem Einbruch um bis zu 8 Prozent ausgesehen. Der größte Verlierer im Index war nach einem trüben Geschäftsjahr das Papier von Munich Re mit einem Minus von knapp 5 Prozent.

Mit seinen Verlusten folgte der deutsche Aktienmarkt den übrigen Weltbörsen. Am Montag war es in New York sogar zu einer panikartigen Flucht aus Aktien gekommen. Als Grund dafür gilt die Sorge, dass die Zinsen schneller steigen könnten als bislang erwartet - das würde Aktien weniger attraktiv gegenüber Anleihen machen.

In der zweiten deutschen Börsenreihe ging es für den MDax um 2,70 Prozent auf 25 021,27 bergab. Der TecDax der Technologiewerte büßte rund 4 Prozent auf 2450,77 Zähler ein. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 betrug der Kursverlust etwa 2,5 Prozent.

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