Sami Khedira als B-Jugendspieler - er hat seine Chance bekommen und genutzt. Foto: Baumann

Das Spiel des Jahres bildet nur den Höhepunkt eines langfristig angelegten Projekts, bei dem vor allem eines im Vordergrund steht: Kindern eine Chance geben.

Stuttgart - Benefizspiele gibt es viele, das Schema meist das Gleiche: Prominente kicken für einen guten Zweck. Die Bemühungen sind ehrenwert, Sami Khedira möchte aber noch einen Schritt weiter gehen. Und so bildet das Spiel des Jahres nur den Höhepunkt eines langfristig angelegten Projekts, das im Grunde aus drei Bereichen besteht.

Sieben- bis zwölfjährige Kinder aus Stuttgarter Kinderheimen bekommen die Möglichkeit, an einem regelmäßigen Fußballtraining teilzunehmen. Wer sich dabei sportlich und sozial hervortut, ist beim Spiel des Jahres dabei – als Einlaufkind oder Balljunge.

Cup der guten Hoffnung

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In einem B-Juniorenturnier spielen Vereinsmannschaften aus der Region gegeneinander. Scouts beobachten das Geschehen und wählen Spieler und Trainer aus, die an der Seite der prominenten Kicker und Coaches das Spiel des Jahres bestreiten. Dieses Spiel samt seinem umfangreichen Rahmenprogramm bildet dann den vorläufigen Abschluss des Projekts. Die eingespielten Erlöse kommen dann sozialen Einrichtungen in Stuttgart zugute. „Wir werden etwas für Kinder und Jugendliche tun, die zwar mitten unter leben, aber eben nicht den unmittelbaren Anschluss an die Gesellschaft haben“, sagt Sami Khedira.

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