RB-Trainer Marco Rose hat mit Salzburg die Meisterschaft geholt. Foto: picture alliance/dpa

Die Niederlage von Ajax Amsterdam dürfte Jubel in Salzburg ausgelöst haben. RB Salzburg muss dadurch höchstwahrscheinlich nicht in der Qualifikation spielen, in der sie bereits elf Mal scheiterten.

Amsterdam - Durch das dramatische Halbfinal-Aus von Ajax Amsterdam in der Champions League steht die Tür für die erste Königsklassen-Teilnahme von RB Salzburg nach elf vergeblichen Anläufen weit offen. Bei einem Überraschungs-Triumph von Ajax im Finale von Madrid hätte das Team des zukünftigen Gladbach-Trainers Marco Rose als frischgebackener österreichischer Meister seinen fixen Startplatz in der Gruppenphase der kommenden Saison an die Niederländer abtreten und doch die letzte Qualifikationsrunde spielen müssen.

Niederländer haben keinen festen Startplatz für die Champions League

Da Österreich als Elfter der UEFA-Fünfjahreswertung in die Saison ging, darf der Meister in der kommenden Spielzeit in der Gruppenphase der Königsklasse starten, sofern sich der Champions-League-Sieger bereits über die heimische Liga qualifiziert. Ajax hatte am Mittwoch im eigenen Stadion, nach dem 1:0-Auswärtserfolg im Hinspiel und nach einer 2:0-Pausenführung, doch noch in letzter Minute mit 2:3 gegen Tottenham Hotspur verloren und das Endspiel verpasst. Die niederländische Liga besitzt für die kommende Saison keinen Fixplatz für die Champions League.

Tottenham muss vierten Platz behalten

Ein bisschen zittern müssen die Österreicher aber immer noch. Sollte Ajax-Bezwinger Tottenham am letzten Spieltag der englischen Premier League am Sonntag Platz vier trotz drei Punkten und acht Toren Vorsprung auf den FC Arsenal überraschend noch verspielen und daraufhin das Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool gewinnen, müssten die Salzburger zum zwölften Mal in die Qualifikation zur Königsklasse. Dort waren sie in den vergangenen elf Anläufen jeweils gescheitert. Liverpool hat die Champions-League-Teilnahme bereits über die Liga perfekt gemacht.

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