Die A- und B-Klasse von Daimler sollen teilweise über Abschalteinrichtungen verfügen. (Symbolbild) Foto: dpa/Uli Deck

Offenbar gibt es bei Daimlers A- und B-Klassen Auffälligkeiten bei der Abgassteuerung. Nach einem Bericht des Spiegels habe der Autobauer dem Kraftfahrt-Bundesamt zwei Abschalteinrichtungen gemeldet.

München - Daimler hat einem Medienbericht zufolge weitere Auffälligkeiten in der Abgassteuerung von Dieselfahrzeugen entdeckt. Der Konzern habe dem Kraftfahrt-Bundesamt zwei Abschalteinrichtungen gemeldet, berichtete der „Spiegel“ am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Betroffen seien kleinere Dieselmotoren, die Daimler von Renault erworben und in Modellen wie der A- und B-Klasse verbaut habe.

Daimler äußerte sich nicht zu dem Bericht. Der Konzern verwies auf die bisher vom Kraftfahrt-Bundesamt bisher angeordneten Rückrufe von EU-weit 1,3 Millionen Fahrzeugen. Dagegen habe der Konzern Widerspruch eingelegt. Im Rahmen der Rückrufe und freiwilliger Maßnahmen entwickle Daimler Software-Updates, die die Stickoxid-Emissionen verbesserten.

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