Im Klinikum Stuttgart ist man auf Patienten mit Symptomen vorbereitet. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Das Coronavirus breitet sich auch in Stuttgart weiter aus. Sieben weitere Infektionsfälle sind seit Freitagabend hinzugekommen. Die Zahl der infizierten Personen liegt nun bei elf.

Stuttgart - In Stuttgart sind seit Freitagabend und bis Sonntag, 16 Uhr, sieben weitere Infektionsfälle hinzugekommen. Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen liegt nun bei elf. Acht von ihnen sind Heimkehrer aus Südtirol oder haben einen Bezug zu Südtirol. Bei allen Betroffenen habe man die notwendigen Maßnahmen schnell treffen können, um die Infektionskette zu unterbrechen, teilt die Stadt Stuttgart mit. Etwa 80 Personen befinden sich in Stuttgart derzeit in häuslicher Isolation. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte Südtirol am vergangenen Donnerstagabend als Risikogebiet eingestuft.

Ziel ist es, die Infektionsketten zu unterbrechen

Stefan Ehehalt, der Leiter des Gesundheitsamts, betonte am Sonntag, dass die Unterbrechung der Infektionsketten von überaus großer Bedeutung sei. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts seien deshalb auch für Stuttgart nach wie vor sinnvoll und wichtig. Diese lauten, dass Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben – unabhängig von Symptomen –, 14 Tage unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sollen.

„Die Übertragung des Virus kann sehr schnell durch Niesen oder Anhusten erfolgen und von Hand zu Hand weitergegeben werden.“ Beim Auftreten von Symptomen gelte deshalb, die Hust- und Niesetikette einzuhalten und auf eine gute Händehygiene zu achten, so Ehehalt. „Wer sich an diese einfachen, aber effektiven Hygienehinweise hält, kann seinen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten“, so Ehehalt.

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