Am Schloss Solitude war am Sonntag viel los. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Immer wieder mahnen Politiker und Virologen, sich trotz sinkender Corona-Zahlen an die geltenden Regeln zu halten und Menschenansammlungen zu meiden. Am Schloss Solitude in Stuttgart ist es am Sonntag zu solch einer gekommen. Das hatte Folgen.

Stuttgart - Wer die Fotoaufnahmen sieht, die am Sonntag am Schloss Solitude in Stuttgart entstanden sind, könnte meinen, es gäbe keine Pandemie. Bei perfektem Winterwetter zog es zig Ausflügler zu dem Bauwerk, dessen davorliegender Hang gerne zum Schlittenfahren genutzt wird. So auch am Sonntag.

Schon am Vormittag sei die Polizei vor Ort gewesen, das Besucheraufkommen sei zu diesem Zeitpunkt bereits hoch gewesen, heißt es seitens der Stuttgarter Behörde. „Wir haben dann das Amt für öffentliche Ordnung verständigt“, sagt ein Sprecher der Polizei auf Anfrage.

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Das Amt hat sich prompt um das Problem gekümmert: Die Stadt habe „wohl die Straße mit den Parkplätzen gesperrt“, erklärt der Polizeisprecher weiter. Die Polizei sei selbst nicht mehr vor Ort gewesen, nachdem sich der städtische Vollzugsdienst eingeschaltet hatte. Ein Sprecher der Stadt war am Sonntagnachmittag nicht zu erreichen.

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