Normalerweise wäre auf der Theresienwiese am Samstag das Oktoberfest eröffnet worden. Foto: dpa/Sven Hoppe

Die Infektionszahlen in München steigen weiter. Am Sonntag wurde für die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz einen Wert von 55,6 gemeldet. Am Montag soll über das weitere Vorgehen beraten werden.

München - Während in München als Ersatz für das ausgefallene Oktoberfest eine „WirtshausWiesn“ gefeiert wird, steigen die Infektionszahlen immer deutlicher über den Grenzwert von 50 Neuansteckungen pro Woche und 100.000 Einwohnern. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für die sogenannte 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 55,6.

Am Samstag hatte er bei 54,2 gelegen. Am Freitag war die Kennziffer mit 50,7 erstmals wieder über der Grenze von 50 gestiegen, ab der zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen getroffen werden sollen. Die Stadt wird am Montag über das weitere Vorgehen beraten.

Neben München sind den LGL-Zahlen zufolge derzeit auch Würzburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 79,8 und Kulmbach mit 50,1 über dem Grenzwert. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 21,7.

Anmerkung der Redaktion: Die kausale Verknüpfung zwischen den Corona-Zahlen in München und der Absage der Wiesn wurde entfernt, da die Infektionszahlen immer einige Tage hinter dem eigentlichen Infektionsgeschehen hinterherhinken.

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