Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb von einer Woche pro 100 000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert wurden, beträgt derzeit 2,25 (Symbolbild). Foto: imago images/Christoph Reichwein (CREI)

Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 206 Covid-19-Fälle behandelt, knapp die Hälfte wird invasiv beatmet. Mit der überarbeiteten Corona-Verordnung wird die Lage auf den Intensivstationen wichtig.

Stuttgart - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist leicht gestiegen. Der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche lag am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) bei 91,4 nach 91,0 am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Die Behörde verzeichnete 2367 Infektionsfälle mehr als am Montag und 11 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

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Damit haben sich mittlerweile 550 280 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg auf 10 560. Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz gibt es große Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften: Bei den Geimpften liegt sie bei 18,5, bei Menschen ohne Impfung, mit unvollständiger Impfserie oder ohne Angaben zum Impfstatus bei 205,5.

206 Covid-19-Fälle auf Intensivstationen

Auf den Intensivstationen im Land werden aktuell 206 Covid-19-Fälle behandelt, davon werden 95 (46,1 Prozent) invasiv beatmet. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb von einer Woche pro 100 000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert wurden, beträgt derzeit 2,25.

Ab Donnerstag sollen strengere Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg in Kraft treten. Eine erste Warnstufe soll landesweit gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert worden sind.

Einmal geimpft sind in Baden-Württemberg inzwischen 63,9 Prozent der Menschen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 61 Prozent.

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