Zur Behandlung von Coronavirus-Patienten sind Schutzmasken erforderlich – doch die sind Mangelware. Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Atemschutzmasken sind zu Zeiten des Coronavirus Mangelware. Sie werden von Krankenhäusern dringend benötigt – der Waiblinger Landmaschinenhersteller Stihl hilft jetzt den Rems-Murr-Kliniken aus.

Waiblingen - Angesichts des Mangels an Schutzausstattung für medizinisches Personal haben die Rems-Murr-Kliniken nun eine Spende versprochen bekommen, die ihnen zumindest einige Tage lang weiterhilft: Der Waiblinger Gerätehersteller Stihl hat bekannt gegeben, den beiden Kliniken in Winnenden und Schorndorf insgesamt 1500 Atemschutzmasken zur Verfügung stellen zu wollen.

Die Atemschutzmasken stammen aus dem Bestand von Stihl

Diese sind nötig, um Ärzte und Pfleger vor Infektionen zu schützen, wenn sie Patienten mit dem neuartigen Coronavirus behandeln. „Mit der Spende unserer Atemschutzmasken möchten wir als Familienunternehmen einen kleinen Beitrag zum Schutz bei Ihrer täglichen Arbeit leisten“, wird der Stihl-Personalchef Michael Prochaska in einer Mitteilung zitiert.

Der Rems-Murr-Landrat Richard Sigel meint: „Das hilft, zumal wir bereits am vergangenen Wochenende in einem ersten Altenpflegeheim mit Schutzausrüstung aushelfen mussten.“ Die Atemschutzmasken stammen aus dem Bestand von Stihl. Sie entsprechen der Kategorie FFP2 und FFP3. Dabei handelt es sich um Schutzklassen – und letztere Kategorie bietet den höchstmöglichen Schutz.

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