Viele tragen auf den Bildern nur ein Stethoskop (Symbolbild). Foto: dpa/Patrick Seeger

Einige Hautärzte fotografieren sich derzeit nackt, viele sind nur mit einem Stethoskop bekleidet. Warum? – Sie wollen unter dem Motto #blankebedenken auf den Mangel von Schutzmaterial in der Corona-Krise aufmerksam machen.

Berlin - Masken, Handschuhe, Kittel: Um auf den Mangel von Schutzmaterial in der Corona-Krise aufmerksam zu machen, haben sich einige Hausärzte zu einem ungewöhnlichen Online-Protest entschlossen. Nackt - teils nur mit Stethoskop bekleidet - wollen sie unter dem Motto #blankebedenken für eine bessere Ausstattung werben. Zuvor hatte die „Bild“ über die Aktion berichtet.

Auf der Internetseite der Kampagne heißt es: „Um Sie sicher behandeln zu können, brauchen wir und unser Team Schutzausrüstung. Wenn uns das Wenige, was wir haben, ausgeht, dann sehen wir so aus.“ Auf einem der Fotos ist zu sehen, wie sich eine kaum bekleidete Ärztin ihre langen Haare als Mundschutz um das Gesicht wickelt. Eine andere hält ein Schild in der Hand mit der Aufschrift: „Ich habe gelernt, Wunden zu nähen. Warum muss ich jetzt Masken nähen können?“

Seit Wochen fordern Hausärzte in Deutschland in der Corona-Krise mehr Schutz. „Unterstützt die, die euch schützen!“, hieß es Anfang des Monats in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Hausärzteverbands und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

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