Der Club-Betreiber Sedat Aybulut schenkt jetzt am Postplatz aus. Foto: Horst Rudel

Ein neuer Club und weitere Pläne für 2019– Ausgehfreudige können sich über Veränderungen im Nachtleben der Kleinstadt freuen.

Kirchheim/Teck - Im Nachtleben der Kleinstadt tut sich wieder einiges. Nach der Eröffnung der Cocktail-Bar Downstairs im vergangenen Herbst hat die Stadt nun auch einen neuen Club: Im ehemaligen Kultschuppen Pipers am Postplatz hat nach einer etwas längeren Umbauphase Ende des Jahres 2018 doch noch der Edison Club eröffnet.

Der Betreiber Sedat Aybulut ist kein Unbekannter: Bis Anfang 2017 führte er die Disco Magellan, danach ausschließlich das anfangs als Weinbar eröffnete Ochsengässle, das immer mehr zur Party-Location wurde. Nun hat sich der 48-Jährige mit der lange vorher angekündigten Club-Eröffnung einen Traum erfüllt. „Ich habe schon als junger Mann in den 90ern im Pipers gearbeitet und wollte bereits damals den Club übernehmen. Jetzt hat es endlich geklappt“, sagt Aybulut. Das Ochsengässle in der gleichnamigen Straße in Kirchheim hat er kurz nach der Eröffnung des Edison im Dezember geschlossen. Schließlich sollen seine Gäste den Weg in den neuen Club Edison finden. Dort führt eine Treppe nach wie vor in die Kirchheimer Unterwelt. Die Räumlichkeiten wurden gründlich modernisiert. Aybulut beschreibt den neuen Look als 20er-Jahre Stil, daran und an andere Jahrzehnte angelehnt sollen Motto-Partys stattfinden. „Ich will die Gäste mit auf eine Zeitreise nehmen“, so der Gastronom, der auf ein reiferes Publikum setzt. Sitzgelegenheiten gibt es zwar auch, doch hier soll gefeiert und getanzt werden.

Neue Pläne auch in der Milchbar und dem Ochsengässle

Das war eigentlich auch der Plan von Pascal Amann, als er Anfang 2017 den Club Milchbar in der Max-Eyth-Straße von Gunnar Stahlberg übernommen hatte. Doch das Konzept ging nicht auf. „Der Laden war im Sommer leer, die Leute feiern nicht mehr so wie früher“, meint Amann. Nun will er vorzeitig einen neuen Nachfolger finden. Sein Pachtvertrag laufe noch eineinhalb Jahre weiter, sobald ein Interessent zuschlägt, wolle er den Club jedoch unbedingt abgeben. Bis es soweit ist, laufe der Betrieb in der Milchbar wie gehabt.

Auch in Aybuluts ehemaligem Club Magellan in der Jesinger Straße läuft es seit mehreren Pächterwechseln weiter. Die derzeitigen Betreiber wollen mit einer Sisha-Ecke und Motto-Partys junges Ausgehpublikum begeistern.

Und auch das ehemalige Ochsengässle soll nicht leer bleiben. Hier planen Christian Bez und Vittorio Capezzuto die Räumlichkeiten in Zukunft zu bespielen. Die beiden führen seit 2016 in dem Fachwerkhaus am Alleenring ein Stockwerk über der ehemaligen Party-Location das noble Restaurant Weißer Ochse. Derzeit schmieden die beiden noch Pläne, was genau sie in den zusätzlichen Räumen anbieten wollen.

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