Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich zu Wort gemeldet (Archivbild). Foto: dpa

Nach der Festnahme eines 19-jährigen Syrers in Schwerin hat sich nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu Wort gemeldet. Der Zugriff erfolgte zum richtigen Zeitpunkt, so de Maizière.

Berlin - Die Festnahme eines terrorverdächtigen Syrers in Schwerin hat nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen „schweren Terroranschlag in Deutschland“ verhindert. „Nach allem was wir wissen, erfolgte der Zugriff zum richtigen Zeitpunkt: spät genug, um Beweise zu sichern und gleichzeitig früh genug, um die Gefahr zuverlässig zu bannen“, erklärte de Maizière am Dienstag.

Alle Beteiligten hätten „hervorragende Arbeit“ geleistet, lobte der Minister. „Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verfassungsschutzes, der Kriminalpolizei, den Sonderpolizeieinheiten in Bund und Ländern sowie der Justiz, die sich Tag für Tag für unsere Sicherheit einsetzen.“

Sicherheitsbehörden arbeiten eng und gut zusammen

Die Gefährdungslage in Deutschland sei unverändert hoch. Angesichts der anhaltenden Bedrohung Europas durch islamistischen Terrorismus arbeiteten die Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern, national und international eng und gut zusammen und handelten „wenn nötig entschlossen und konsequent“, betonte der Minister.

Spezialkräfte hatten am frühen Morgen in Schwerin einen 19-jährigen Syrer unter dem dringenden Verdacht der Vorbereitung eines islamistisch motivierten Sprengstoffanschlags festgenommen. In Schwerin und Hamburg wurden Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft übernommen.

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