Elektronenmikroskopische Aufnahme von Noroviren. Sie sind nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Institutes weltweit verbreitet und für einen Großteil der nicht bakteriell bedingten ansteckenden Magen-Darm-Entzündungen bei Kindern und Erwachsenen verantwortlich. Derzeit stecken sich im Südwesten wieder mehr Menschen an. Foto: rki/dpa

Erbrechen und Durchfall – Noroviruserkrankungen sind extrem unangenehm. Derzeit steigen die Fallzahlen deutlich an. Der Erreger ist hochansteckend.

Stuttgart - In Baden-Württemberg greift das hochansteckende Norovirus um sich. Von den dadurch ausgelösten Brechdurchfall-Erkrankungen seien Kinder und Erwachsene in allen Stadt- und Landkreisen im Südwesten betroffen, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart am Dienstag mit.

Den Angaben zufolge stieg die Zahl der gemeldeten Fälle zwischen Mitte Oktober und Ende November von 169 auf 524. Vor allem Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren hätten sich dabei neu infiziert.

Neue, veränderte Varianten des Virus

Der Hauptgrund für diese beginnende starke Winterepidemie „ist das Auftreten neuer, immunologisch veränderter Varianten des Norovirus“, hieß es. Im Vergleich zu den Vorjahren beginne die Norovirus-Saison deutlich früher als in den drei Jahren zuvor.

Lesen Sie hier, wie Sie sich vor dem Norovirus schützen können.

Die Erreger werden über Erbrochenes und über Stuhlgang verbreitet, aber auch über kontaminierte Speisen und Getränke. Die Viren sind sehr langlebig.

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