Warum es Freitagfrüh im Wohnheim des Berufsbildungswerks in Waiblingen zu einem Feuer kam, ist noch unklar. Bei dem Brand wurden zwei Azubis verletzt, eine 23-Jährige sprang in Panik aus dem Fenster. Foto: Benjamin Beytekin

Bei einem Feuer im Wohnheim des Berufsbildungswerks in Waiblingen wird Freitagfrüh eine 23-jährige Auszubildende verletzt. Die junge Frau war in Panik aus dem Fenster gesprungen. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Im Wohnheim des Berufsbildungswerks in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) ist Freitagfrüh ein Feuer ausgebrochen. 24 Auszubildende konnten gerade noch rechtzeitig von der Polizei gerettet werden, eine 23-Jährige sprang in Panik aus dem Fenster. Das Wohnheim entging nur knapp einer Katastrophe.

Waiblingen - Am frühen Freitagmorgen ist im Keller eines Wohnheims des Berufsbildungswerks in der Steinbeisstraße in Waiblingen ein Brand ausgebrochen. Dabei wurde eine 23-Jährige leicht verletzt. Eine weitere Person erlitt Rauchgasvergiftungen.

Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine Bewohnerin des Hauses gegen 0.30 Uhr starken Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Als die Beamten eintrafen, hatte sich durch das Feuer im Keller schon im gesamten Gebäude extremer Rauch gebildet. Das Treppenhaus war nicht mehr passierbar.

Die Bewohner mit Zimmern im Erdgeschoss hatten sich durch Fenster ins Freie geflüchtet, die jungen Leute in den oberen Stockwerken mussten von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet werden.

Eine 23 Jahre alte Frau sprang in Panik aus einem Fenster in 2,5 Metern Höhe. Sie erlitt leichte Verletzungen am Bein und kam in eine Klinik. Eine weitere Person hatte sich bei dem Brand Rauchgasvergiftungen zugezogen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.

Das gesamte Wohnheim wurde evakuiert, das Feuer im Keller gelöscht. Durch die extreme Rauchentwicklung wurde das Haus so in Mitleidenschaft gezogen, dass es aktuell nicht bewohnbar ist. Die Azubis wurden in anderen Gebäuden des Berufsbildungswerks untergebracht.

Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Bei dem Feuer entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: