Ist zum vierten Mal Boxweltmeister: Felix Sturm. Foto: Getty Images/Bongarts

Durch den Sieg im technischen K.o. in der zweiten Runde über den Briten Darren Baker hast sich Profi-Boxer Felix Sturm aus Köln zum vierten Mal den Weltmeistertitel geholt. 9000 Zuschauer haben in der Stuttgarter Porsche-Arena zugesehen.

Durch den Sieg im technischen K.o. in der zweiten Runde über den Briten Darren Baker hast sich Profi-Boxer Felix Sturm aus Köln zum vierten Mal den Weltmeistertitel geholt. 9000 Zuschauer haben in der Stuttgarter Porsche-Arena zugesehen.

Stuttgart - Felix Sturm ist zum vierten Mal in seiner Profi-Karriere Boxweltmeister. Der 34 Jahre alte Kölner bezwang Samstagnacht in Stuttgart den Briten Darren Barker durch technischen K.o. in der zweiten Runde und ist damit Mittelgewichts-Champion des Verbandes IBF. Den Titel hatte er vor 15 Monaten an den Australier Daniel Geale verloren.

Vor 9000 Zuschauern in der Porsche-Arena zwang Sturm seinen Gegner nach ausgeglichener ersten Runde eingangs des zweiten Kampfabschnitts mit einer harten Rechten erstmals zu Boden. Barker musste Zeit nehmen und sich in der Folge weiterer schwerer Schläge des Herausforderers erwehren.

"Ich habe ihn gut erwischt. Das hat direkt gesessen"

Nach einem weiteren Treffer zählte der Ringrichter den taumelnden Briten erneut an und nahm ihn schließlich aus dem Ring. „Ich habe ihn gut erwischt. Das hat direkt gesessen. Ich muss locker bleiben. Dann klappt alles“, sagte Sturm nach dem 39. Sieg in seinem 45. Profikampf.

Der 31-jährige Barker, der den Titel bereits bei seiner ersten Titelverteidigung abgeben musste, kassierte erst die zweite Niederlage in 28 Kämpfen. Sturm hat damit für einen Rekord gesorgt: Er ist der erste deutsche Faustkämpfer, der viermal einen WM-Titel erringen konnte.

Sturm muss allerdings einen Rückkampf in England bestreiten. Darauf hatte Barker bei Vertragsabschluss im Falle einer Niederlage bestanden. Für seine Niederlage kassierte der Brite rund 1,1 Millionen Euro.

In einem weiteren WM-Kampf bezwang die Hamburgerin Susi Kentikian die Italienerin Simona Galassi in zehn Runden einstimmig nach Punkten (98,5:94; 99:91,5; 97:95,5) und bleibt WBA-Weltmeisterin im Fliegengewicht.

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