Polizeibeamte suchten mit einem Sprengstoffspürhund das Gebäude ab, konnten nach eigenen Angaben jedoch keine verdächtigen Gegenstände finden. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Der Vorsitzende einer Moschee in Mannheim erhielt eine E-Mail, in der Unbekannte mit einer Bombe drohten. Das war nicht das erste Mal, dass die Moschee geräumt werden musste.

Mannheim - Wegen einer Bombendrohung ist in Mannheim eine Moschee durchsucht worden. Der Vorsitzende der Moschee erhielt am Freitagvormittag eine E-Mail, in der Unbekannte mit einer Bombe drohten, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei ließ die Moschee daraufhin räumen und sperrte die Umgebung ab. Die Beamten suchten mit einem Sprengstoffspürhund das Gebäude ab, konnten nach eigenen Angaben jedoch keine verdächtigen Gegenstände finden.

Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Räumung in der Moschee aufhielten, war zunächst unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln zur Drohung. Die Mannheimer Moschee des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib war bereits im Juli und Dezember des vergangenen Jahres wegen Bombendrohungen geräumt worden.

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