Pitschnass von der "Ice Bucket Challenge": Bayern-Spieler Jérôme Boateng Foto: http://instagram.com/jeromeboateng

Ein Eimer Eis übern Kopf für den Kampf gegen die Krankheit ALS: Das ist das einfache wie erfolgreiche Prinzip der  "Ice Bucket Challenge". Jetzt springen auch Bundesligaspieler wie Mario Götze oder Jérôme Boateng auf.

Ein Eimer Eis übern Kopf für den Kampf gegen die Krankheit ALS: Das ist das einfache wie erfolgreiche Prinzip der  "Ice Bucket Challenge". Jetzt springen auch Bundesligaspieler wie Mario Götze oder Jérôme Boateng auf.

Stuttgart - Die "Ice Bucket Challenge" hat die deutsche Bundesliga erreicht. Praktisch im Minutentakt gossen sich am Montag Bayern-Profis Eiswasser über den Kopf: Über David Alaba erreichte der Trend für den guten Zweck Mario Götze und Jérôme Boateng. Die nominierten wiederum ihre Nationalmannschaftskollegen Lukas Podolski, Mesut Özil und André Schürrle. Bundestrainer Joachim Löw wurde bereits herausgefordert - zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Hinter dem eiskalten Spaß steckt eine gute Sache: Sie soll Aufmerksamkeit bringen für den Kapmf gegen die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Die seltene Krankheit führt zu Nervenzerstörungen und fortschreitenden Muskellähmungen. Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Über die genauen Ursachen und Mechanismen der Nervenkrankheit ist dabei wenig bekannt.

Das virale Marketing kommt nun der ALS-Forschung zugute: Nach Angaben der ALS-Stiftung sind innerhalb von zwei Wochen vier Millionen Dollar (knapp drei Millionen Euro) an Spenden bei der Organisation angekommen - im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres seien es dagegen nur etwa 1,1 Millionen Dollar gewesen.

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