Fünf Wohnhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geräumt. Foto: dpa

Die Sprengstoffexperimente eines 17-Jährigen in Bietigheim haben einen Polizeieinsatz sowie die Evakuierung mehrerer Häuser ausgelöst. Hinweise zu dem gefährlichen Versuch kamen aus Niedersachsen.

Bietigheim - Sprengstoffexperimente eines 17 Jahre alten Jugendlichen haben am Mittwoch in Bietigheim (Kreis Rastatt) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Zwar waren die Gemische in der Scheune nicht explodiert. Fachleute des Landeskriminalamtes stuften die Chemikalien aber als so gefährlich ein, dass fünf umliegende Wohnhäuser kurzzeitig geräumt werden mussten, bis die Mischungen gesprengt und damit unschädlich gemacht werden konnten.

Dem Einsatz waren Hinweise der Polizei in Niedersachsen vorausgegangen, wie es weiter hieß. Diese hatte wegen ähnlicher Experimente gegen zwei Personen ermittelt, was dann auch zu dem 17-Jährigen in Baden-Württemberg führte. Ein terroristischer Hintergrund sei nach bisherigem Wissenstand auszuschließen.

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