Zweifache Torschützin beim Plattenhardter Sieg: Natalie Müller (links). Foto: Archiv Günter Bergmann

Nach einem 7:1 in Mühlhausen stehen die Filderstädterinnen zum vierten Mal in Serie im Bezirkspokal-Endspiel.

Mühlhausen - Das Final-Abo hält. Seit 2014 haben die Fußballerinnen des TSV Plattenhardt zum vierten Mal in Serie das Bezirkspokal-Endspiel erreicht. In der Vorschlussrunde siegten die Filderstädterinnen beim klassentieferen TSV Mühlhausen mühelos mit 7:1. So kann die Mannschaft weiter auf das Double hoffen. „Es gibt zwei große Ziele, die wir in dieser Saison noch erreichen wollen: Aufstieg und Pokalsieg. Schön, dass wir in beiden Wettbewerben weiter im Rennen sind“, sagt der Trainer Bernd Gurtner.

Der Endspiel-Gegner wird ein Altbekannter sein: An Fronleichnam, 15. Juni, wird Gurtners Team im Vaihinger Schwarzbachstadion erneut auf die dritte Mannschaft des VfB Obertürkheim treffen – es ist das gleiche Duell wie vor drei Jahren und wie in der vergangenen Saison. Seinerzeit behaupteten sich die Plattenhardter Frauen jeweils deutlich, einmal mit 3:0 und einmal mit 5:0. Auch die Obertürkheimerinnen spielen eine Klasse unter ihnen, in der Bezirksliga.

Radsch trifft am spektakulärsten

Aktuell sorgte der Favorit aus dem Weilerhau schnell für klare Verhältnisse. In Mühlhausen schossen die Torjägerin Sabrina Rößner und deren Kolleginnen schon in der ersten Hälfte einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus. „Wir haben den Ball schön laufen lassen. Der Gegner hatte keine Chance“, sagt Gurtner. Die Torschützinnen hießen schließlich je zweimal Natalie Müller und Lena Herr. Außerdem trafen Rößner, die eingewechselte Janina Briem und Franziska Radsch. Letztere setzte den sehenswerten Schlusspunkt, nämlich mit einem Volleyschuss fast von der Torauslinie, der im Netz einschlug. Ein noch höheres Ergebnis verhinderte vor allem eine Akteurin: Die Keeperin Karolina Galezynska war die Beste der ersatzgeschwächt angetretenen Heimelf.

Der einzige Plattenhardter Wermutstropfen: Justine Straub schied mit einer Oberschenkelverletzung aus. Bis zum nächsten Pflichtspiel hat sie nun immerhin etwas Erholungszeit. In der Regionenliga, wo Straub und Co. derzeit den zweiten Platz belegen, geht es für sie erst am 23. April weiter – und zwar mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten Asperg.

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