„Düsternbrook“ von Axel Milberg, Piper-Verlag, 22 Euro. Foto: NG

Woche für Woche kommen neue Bücher auf den Markt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerscheinungen vor. Heute „Düsternbrook“ von Axel Milberg.

Stuttgart - Was taugt eigentlich „Düsternbrook“ von Axel Milberg, aktuell auf Platz 25 der „Spiegel“-Bestsellerliste?

Der Inhalt

Ein Ich-Erzähler namens Axel Milberg berichtet ausführlich über seine behütete Kindheit und Jugend im feinen Kieler Stadtteil Düsternbrook.

Der Autor

Axel Milberg (62) kennt man auch als „Tatort“-Kommissar. Der Schauspieler stand vor seiner Film- und Fernsehkarriere lange Zeit auf der Theaterbühne.

Der Spannungsfaktor

Der Erzähler meint, jede banale Begebenheit im Leben eines jungen Menschen sei interessant. Die Kapitel, die eine Triebtäter-Geschichte andeuten, machen es nicht spannender.

Der Gesprächsfaktor

Wird es eine Fortsetzung geben?

Die Leseprobe

„Die Mutter von Friedrich hatte Paprikaschoten zubereitet, und mit unserem Eintreffen war alles gerade fertig geworden. Der Vater breitete lächelnd die Stoffserviette auf seinem Schoß aus, die Mutter trat lächelnd mit zwei dampfenden Schüsseln an den Tisch heran.“

Das Niveau

Milberg schreibt über einen angehenden Schauspieler, der so heißt wie er selbst. Das hat vor ihm schon sein Kollege Joachim Meyerhoff getan, mit mehr Sinn für Ironie und tiefere Bedeutung.

Das passende Accessoire

Der Film über eine Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule, „Kleine Haie“.

Das Buch ist genau das Richtige für

Fans von Axel Milberg.

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