Christbäume, die aus Plantagen stammen, sind häufig mit Pestiziden belastet Foto: dpa

Die meisten in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume sind mit Insektenschutz- und Unkrautvernichtungsmitteln belastet. Naturschutzverbände plädieren für den Kauf von zertifizierten Ökobäumen.

Stuttgart - Die meisten in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume sind mit Insektenschutz- und Unkrautvernichtungsmitteln belastet. Ursache ist, dass nur rund 15 Prozent tatsächlich aus dem Wald stammen, die allermeisten aber in viele Hektar großen Plantagen herangezogen werden.

In diesen Monokulturen können sich Schädlinge gut ausbreiten. Naturschutzverbände wie der Nabu, der BUND und Robin Wood plädieren für den Kauf von zertifizierten Ökobäumen. Sie stammen von Biobauernhöfen oder aus Anbauflächen, auf denen Schafe oder Gänse das Unkraut vernichten.

Allerdings sind nicht alle Ökosiegel und -labels wirklich ein Nachweis dafür, dass der Baum von der Aussaat bis zur Ernte nach acht bis zehn Jahren ökologisch herangezogen wurde. Einige Labels wie etwa „Fair Tree“ seien „Kundentäuschung pur“, kritisiert Robin Wood.

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