Ein Feldhamster schaut nach seiner Auswilderung auf einer Ackerfläche bei Mannheim aus einem Rohr. Foto: Uwe Anspach/dpa

Ohne Schutzprogramme haben viele Tierarten auf der Welt keine Chance. Beispiele, wie Auflagen langfristig ein Aussterben verhindern können, gibt es auch. Umweltschützer ziehen zum Jahresende traditionell Bilanz.

Berlin - Intensive Landwirtschaft, Klimakrise, Überfischung, Wilderei und Waldbrände: Der Mensch macht nach der Jahresbilanz des Umweltschutzverbands WWF vielen Tierarten das Leben immer schwerer.

Für Feldhamster, Tintenfische und Koala-Bären war 2020 zum Beispiel alles andere als ein gutes Jahr. Ihr Schicksal steht stellvertretend für Tausende Arten, die schon auf der Roten Liste stehen. Lichtblicke gibt es aber auch: So haben zum Beispiel Kegelrobben, Elche, Wisente oder Spitzmaulnashörner ihre Lage dank Schutzmaßnahmen verbessert.

Dennoch verursache der Mensch gerade das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier-Zeit, kritisiert WWF-Vorstand Eberhard Brandes.

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Die Bilanz des WWF sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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