Geht Bibiana Steinhaus nach dem Supercup in Schiedsrichter-Rente? Foto: dpa/Torsten Silz

Als erste Frau wird Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus den Supercup zwischen Bayern München und Borussia Dortmund leiten. Doch danach will sie laut Medienberichten in Ruhestand gehen.

Frankfurt/Main - Bibiana Steinhaus pfeift an diesem Mittwoch als erste Schiedsrichterin ein Endspiel um den Supercup - und könnte nach der Premiere in den sportlichen Ruhestand treten. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung will die 41-Jährige ihre Laufbahn aus privaten Gründen vorzeitig beenden. Die Altersgrenze für Bundesliga-Schiedsrichter liegt bei 47 Jahren.

Steinhaus selbst war vor der Leitung des Duells zwischen Rekord-Champion Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) zunächst nicht erreichbar.

Seit vier Jahren mit Howard Webb liiert

Die Polizistin aus Hannover ist seit 2017 als bislang einzige Frau in der Bundesliga aktiv. Zehn Jahre zuvor hatte sie in der 2. Bundesliga debütiert. Sechsmal wurde Steinhaus „Schiedsrichterin des Jahres“, jeweils dreimal vertrat sie Deutschland bei der WM und EM der Frauen. Seit vier Jahren ist sie mit dem ehemaligen englischen FIFA-Referee Howard Webb liiert, der in New York lebt.

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