Einblick in den Rosensteintunnel. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Die Arbeiten am Rosensteintunnel schreiten voran, bis zur Eröffnung dauert es aber noch ein paar Monate. Der Kurztunnel, Teil des Bauprojekts, hingegen soll in einigen Wochen in Betrieb gehen.

Stuttgart - Die Fahrbahnen sind geteert und die Ventilatoren montiert: Fast sieht es so aus, als ob der neue Rosensteintunnel schon in Kürze in Betrieb gehen könnte. Bis es freilich soweit ist, werden wohl noch ein paar Monate vergehen, weil die Röhren erst noch mit der nötigen Betriebstechnik ausgerüstet werden müssen. Nach Angaben der Stadt sollen die beiden rund 1,3 Kilometer langen Tunnel dann Mitte September 2021 für den Verkehr freigegeben werden.

Kurztunnel soll Ende Februar in Betrieb gehen

Nahezu fertig ist dagegen der sogenannte Kurztunnel, der die heutige Wendeschlaufe auf der B 14 ersetzt und als direkter Abbieger in Richtung Innenstadt fungiert. Er soll laut Stadt bereits Ende Februar in Betrieb gehen. Dessen Fertigstellung ist die Voraussetzung dafür, das auch mit dem Bau der Rampenbrücke für den Verkehr in Richtung Bad Cannstatt begonnen werden kann. Bis das Gesamtprojekt Verkehrsknotenpunkt Rosensteintunnel fertig ist, werden freilich noch gut drei Jahre ins Land gehen.

Ursache dafür war eine Auseinandersetzung zwischen der Stadt und beauftragten Zuffenhausener Firma Ingenieurbau Wolff & Müller – die Stadt kündigte schließlich einseitig den Vertrag. Die Parteien zogen vor Gericht. In der Folge mussten die Arbeiten für das komplizierte Teilstück des Leuze-Tunnels neu ausgeschrieben werden, die Kosten und der Zeitplan waren nicht mehr zu halten. Die Bauarbeiten für eine dritte Leuze-Tunnelröhre sollen Mitte 2024 abgeschlossen sein.

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