Zur Zeit wird mit sogenannten Vollerntern im Wald gearbeitet. Zum Schutz des Bodens bewegen sich die Maschinen auf Wegen und Rückegassen. Foto: privat

Momentan werden im Stuttgarter Norden wieder Bäume gefällt. Das kommt bei einigen Bürgern nicht gut an, sie befürchten ernsthafte Schäden an der Natur. Dem widerspricht Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes

Stuttgarter Norden - Momentan werden im Stuttgarter Norden an verschiedenen Orten wieder Bäume gefällt. Das kommt bei einigen Bürgern nicht gut an, sie befürchten ernsthafte Schäden wie beispielsweise Bodenverdichtung oder Schneisen im Wald durch die eingesetzten Geräte. Dem widerspricht Volker Schirner, der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes. Auf Nachfrage unserer Zeitung erläutert er, dass es sich bei den Maßnahmen um einen „sehr sorgfältigen Hieb“ handle. Gefällt würden in erster Linie schnell wachsende Bäume wie Ahorn, Linden und Eschen. Diese würden den Wuchs von klimastabilen Eichen behindern. Eichen dienten aufgrund ihrer tiefen Verwurzelung dem stabilen Waldaufbau. Auch der Einsatz von Vollerntern schädige den Wald nicht. Die Maschinen dürften nur in extra dafür festgelegten Rückegassen fahren. Auf den Boden hätten die Fällungen auch keinen negativen Einfluss, da sie momentan sehr trocken seien, verdichten würden sie hingegen nur bei hohem Wassergehalt. Die Abfuhr des Holzes erfolge dann, wenn die Unternehmen Zeit hätten. Dieses Verfahren gebe es schon seit sehr langer Zeit. „Es wurde klug und vernünftig gearbeitet“, fasst Schirner zusammen.

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