Die Zweitliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart kämpfen in den Play-downs um den Klassenverbleib – die Zuversicht ist groß. Das sind Ausgangslage und Modus.
Aus dem angepeilten vorzeitigen Klassenverbleib ist nichts geworden. Nur Rang neun in der Hauptrunden-Abschlusstabelle der zweiten Liga Süd, unter dem Strich zwei Punkte zu wenig. So starten die Basketballerinnen des MTV Stuttgart am anstehenden Osterwochenende stattdessen in die Play-downs. Saisonziel verpasst, nun geht es darum, den Abstieg in die Regionalliga zu vermeiden. „Wollen wir diese Mannschaft weiterentwickeln, müssen wir drinbleiben“, sagt der sportliche Leiter Enrico Laue.
Im Fall eines Abstiegs würden sich wohl einige Spielerinnen des Kaders umorientieren. Doch ist Laue guten Mutes. „So wie wir uns in den vergangenen Wochen präsentiert haben, bin ich zuversichtlich“, sagt er im Hinblick auf die nun entscheidende Dreierkonkurrenz. Außer den Stuttgarterinnen sind der Tabellenzehnte Saarlouis/Dillingen und der Tabellenelfte TG Würzburg vertreten; das Schlusslicht aus Schwabach ist direkt abgestiegen. Gesucht wird ein weiterer Absteiger. Das Trio tritt in Hin- und Rückspielen gegeneinander an, die Punkte aus den direkten Duellen der Hauptrunde werden mitgenommen. Saarlouis/Dillingen steht demnach bei drei Siegen und einer Niederlage, während es bei Würzburg genau umgekehrt aussieht. Der MTV hat eine ausgeglichene Bilanz, nachdem er die jeweiligen Heimspiele gewonnen hat.
Spanierin kehrt beim MTV Stuttgart vermutlich zurück
Auf seine Heimstärke will sich das Team um die Topscorerin Aleksandra Rikanovic auch in den Play-downs verlassen. Auftaktgegner ist am Karsamstag um 16.30 Uhr in der Sporthalle West (Bebelstraße 24) Würzburg. Die weiteren MTV-Termine: am 6. April in Dillingen (17 Uhr), am 20. April zuhause gegen Dillingen (16.15 Uhr), am 27. April in Würzburg (17.30 Uhr).
Personell bleibt die Lage bei den Stuttgartern fast ohne Veränderung. Für die entscheidenden Spiele wird die Spanierin Mar Marata, die beim abschließenden Spiel der Hauptrunde am vergangenen Wochenende wegen eines Trauerfalls fehlte, zurückkehren. Ines Babic befindet sich derweil noch in der Reha und wird keine Rolle spielen. Dennoch ist das Vertrauen in das junge Team groß. „Für die Verteidigung braucht es Einsatz und Wille, kein Talent“, sagt Laue, der davon ausgeht, dass Trainer Cyril da Silva eine defensiv geprägte Taktik vorgeben wird. „Vorne müssen wir dann auch mal die vermeintlich einfachen Würfe treffen.“