Der scheidenden US-Präsident Barack Obama lässt es bei seinem Besuch in Berlin ruhig angehen – und ließ sich kurz am Brandenburger Tor sehen. Foto: AP

Der scheidenden US-Präsident Barack Obama besucht Berlin und benimmt sich fast wie ein normaler Tourist. Kurz zeigte er sich am Brandenburger Tor, grüßte freundlich und freute sich über das Wetter. Kanzlerin Merkel hat er natürlich auch getroffen.

Berlin - Kleiner Spaziergang am Brandenburger Tor: US-Präsident Barack Obama zeigte sich am Donnerstag kurz vor dem Berliner Wahrzeichen, als er mit einem Kaffeebecher in der Hand von der US-Botschaft über den Pariser Platz zum Hotel „Adlon“ lief. „Hallo Leute, wie geht’s?“, sagte ein gut gelaunter Obama und freute sich über eine Regenpause in der Hauptstadt: „Die Sonne ist rausgekommen. Nicht schlecht.“

Für den Präsidentenbesuch gelten höchste Sicherheitsvorkehrungen. Das Berliner Regierungsviertel ist weiträumig abgesperrt, auf den Dächern am Pariser Platz halten Scharfschützen die Stellung. Laut Polizei sind in Spitzenzeiten rund 2400 Beamte im Einsatz. Obama nächtigt im Luxushotel „Adlon“, wo er nach seiner Ankunft am Mittwochabend bereits zu einem privaten Abendessen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengekommen war.

Am Donnerstagmorgen hatte Obama keine Termine

Der im Januar aus dem Amt scheidende Präsident gönnte sich einen entspannten Donnerstagmorgen ohne öffentliche Termine. Obama zeichnete ein Interview mit der ARD und dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ auf, in dem er seine Wertschätzung für Merkel ausdrückte. „Sie steht für große Glaubwürdigkeit, und sie ist bereit, für ihre Werte zu kämpfen“, sagte der Präsident laut Ausschnitten.

Anschließend traf er sich mit dem US-Botschafter in Berlin, John Emerson, zu einem zweistündigen Mittagessen. Am Nachmittag wird der Präsident im Kanzleramt zu Gesprächen mit Merkel erwartet, geplant ist auch eine Pressekonferenz.

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