Am Sonntag fegt Herbststurm „Herwart“ über den Südwesten Foto: dpa

In Norddeutschland hat er bereits große Schäden verursacht, nun zieht Herbststurm „Herwart“ weiter in den Südwesten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird er am Sonntag seine volle Kraft entfalten.

Stuttgart - Während Herbststurm „Herwart“ in der Nacht in Norddeutschland große Schäden verursacht hat, blieb es im Südwesten zunächst noch vergleichsweise ruhig. Seine volle Kraft wird der Sturm nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Laufe des Sonntagvormittags entfalten. Der Polizei zufolge wurden in manchen Regionen Baden-Württembergs allerdings erste kleinere Sturmschäden registriert.

So gab es am frühen Morgen beispielsweise in Freiburg einige umgewehte Bauzäune. In Ulm und in Karlsruhe stürzten Bäume um und in Konstanz wehten erste Vorboten des Sturmtiefs Absperrungen um. Größere Einschränkungen oder gar Verletzte gab es nach Angaben der Behörden zunächst aber nicht.

Der DWD gab eine Unwetterwarnung heraus. Demnach muss auch in tieferen Lagen Baden-Württembergs mit Sturmböen bis zu 85 Stundenkilometern aus Südwest bis West gerechnet werden. Wie es weiter heißt, dürfte lediglich das südliche Oberrheintal davon ausgenommen sein.

Für die Hochlagen von Schwarzwald und Alb rechnen die Experten mit schweren Sturmböen, an exponierten Stellen drohen orkanartige Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern. Am Nachmittag und am Abend dürfte sich laut DWD der Sturm deutlich abschwächen.

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