Ursula Dees fährt regelmäßig Achterbahn, um ihr Rückenleiden zu mildern. Foto: dpa

Warum zum Arzt gehen, wenn es auch der Freizeitpark tut? Das denkt sich eine 76-jährige Frau aus Baden-Württemberg. Mit Achterbahn-Fahrten will sie ihre Rückenschmerzen kurieren.

Cleebronn - Wilde Fahrt gegen Rückenschmerzen: Die 76 Jahre alte Ursula Dees fährt regelmäßig Achterbahn, um ihr Rückenleiden zu mildern. Jede Woche geht sie nach eigenen Angaben zusammen mit ihren Enkeln mindestens einmal in einen Freizeitpark bei Cleebronn. Dort steigt sie in die Bahn „Karacho“, die von Null auf Hundert in 1,6 Sekunden beschleunigt. „Mein Physiotherapeut erkennt sofort an meinem Rücken, wann ich wieder „Karacho“ gefahren bin“, sagt die Rentnerin.

Beste Therapie

Als sie 48 war, hätten die Ärzte sie an der Hüfte operieren wollen, doch Dees entschied sich nach eigenen Angaben dagegen. Stattdessen stieg sie 2012 zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder in eine Achterbahn - trotz der Rückenprobleme. Und als sie wieder rauskam, ging es ihr plötzlich besser. „Heute brauche ich fast keine Schmerzmittel mehr. Die Achterbahn ist meine beste Therapie“, sagt die 76-Jährige. „Bis jetzt bin ich 1283 Mal „Karacho“ gefahren.“ Und ihr Arzt habe versprochen bald einmal mitzufahren.

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