Die Experten bei der Arbeit: Soko-Chefin Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich), Kriminaltechniker Jan Arnaud (Mike Zaka Sommerfeldt), Gerichtsmediziner Benedikt Förster (Florian Wünsche) und Kommissar Rico Sander (Benjamin Strecker) untersuchen das Opfer (von links). Foto: Bavaria Fiction GmbH/Fenchel (z)

Im zoologisch-botanischen Garten fanden Dreharbeiten für die ZDF-Krimireihe statt.

Bad Cannstatt - Die Wilhelma-Besucher konnten am Dienstagnachmittag nicht nur Tiere beobachten und Pflanzen unter die Lupe nehmen, sondern auch Schauspielern und dem Filmteam der ZDF-Krimireihe „Soko Stuttgart“ bei den Dreharbeiten über die Schulter schauen.

Und es gab einiges zu sehen: Der zoologisch-botanische Garten stellt einen Tatort dar. Statisten als uniformierte Polizisten sperrten den Bereich ab. Wenig später trafen Kommissare, Gerichtsmediziner und Spurensicherer am Ort des Verbrechens ein. Mit von der Partie waren Soko-Chefin Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich), Kommissar Rico Sander (Benjamin Strecker), Kriminaltechniker Jan Arnaud (Mike Zaka Sommerfeldt) und Gerichtsmediziner Benedikt Förster (Florian Wünsche). Doch was ist eigentlich passiert? Am Treppenaufgang zum Maurischen Landhaus wird die bildschöne Susanne Schmid tot aufgefunden. Schnell führt die Spur schnell zu dem professionellen Schlussmacher Peter Hopp. Den hatte das Opfer engagiert, um ihren Liebhaber Markus Veith Schluss auf bequeme Art und Weise abzuservieren. Er ist jedoch nicht der einzige Verehrer gewesen. Susanne Schmid hatte gleich mehrere Beziehungen. Die Ermittler sind davon überzeugt, dass sie sich von den Männern aushalten lassen hat. Doch hat sie am Ende auch für ihren Lebensstil teuer bezahlen müssen?

50-köpfiges Drehteam

„Hopp und Ex“, so lautet der Arbeitstitel, ist die 246. „SOKO Stuttgart“-Episode. Regie führt die Österreicherin Claudia-Jüpner-Jonstorff, Kameramann ist diesmal Andy Löv. Das Dreh-Team bestand insgesamt aus etwa 50 Personen plus Schauspieler und Statisten. Zwar hat die Bavaria Fiction GmbH schon mehrfach in der Wilhelma gedreht, allerdings hat der Zoo diesmal nicht „sich selbst“ gespielt, sondern nur als Kulisse für einen Stuttgarter Park gedient. „Wir freuen uns immer wieder über die langjährige und gute Zusammenarbeit mit dem Wilhelma-Team“, sagt Produktionsleiter Rolf Steinacker. „Unser Studio liegt ja fast in Sichtweite zur Wilhelma, das ist schon eine richtig gute Nachbarschaft.“

Auch die 246. Folge von „Soko Stuttgart“ werden wohl wieder mehr als vier Millionen Zuschauer am Fernseher verfolgen. Das entspricht zur Ausstrahlungszeit, donnerstags um 18.05 Uhr, einem Marktanteil von knapp 20 Prozent. Erstmals haben Ende Februar 2009 die Dreharbeiten für die ersten Folgen der Krimiserie begonnen, die das ZDF seit dem 12. November 2009 ausstrahlt. „Soko Stuttgart“ bietet viel Lokalkolorit. Etwa die Hälfte der Drehzeit pro Folge wird in der Landeshauptstadt gedreht, die andere Hälfte im Studio, das im Römerkastell liegt. Dort stehen auf rund 1600 Quadratmetern die Innendekorationen. Sie umfassen alle Abteilungen eines modernen Polizeipräsidiums. Darüber hinaus ist die Gerichtsmedizin, das Innere eines Hausbootes, das von außen am Originalschauplatz am Neckar gedreht wird, „Schrottis“ Autowerkstatt, eine große KTU-Werkstatt und eine flexibel nutzbare Krankenhaus-Kulisse in den Räumen untergebracht.

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