Ein Großaufgebot der Polizei hatte unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Frau die Ermittlungen aufgenommen (Symbolbild). Foto: dpa

Anfang November ist eine Frau verletzt vor einer Haustüre zusammengebrochen. Ein Großaufgebot der Polizei hat unmittelbar nach einem möglichen Täter gesucht. Jetzt stellte sich heraus: diesen gibt es offenbar nicht.

Bad Boll - Eine 43 Jahre alte Frau, die Anfang November im Bad Boller Teilort Eckwälden (Landkreis Göppingen) verletzt vor einer Haustür zusammengebrochen war, ist wohl nicht das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Kriminalpolizei geht mittlerweile davon aus, dass sich die Frau die Verletzungen mit einem Messer selbst zugefügt hat. Über das Motiv ist bisher noch nichts bekannt.

Ein Großaufgebot der Polizei hatte unmittelbar nach diesem Vorfall die Ermittlungen aufgenommen und intensiv nach einem möglichen Täter gesucht. Auch ein Polizeihubschrauber war damals im Einsatz. Die Frau hatte am Donnerstag, 8. November, um 0.30 Uhr an der Tür eines Gebäudes im Lerchenweg geklingelt. Als die Bewohnerin ihr öffnete, brach sie zusammen. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, das sie aber schon bald wieder verlassen konnte.

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