Die B14 ist ein beliebter Austragungsort des Mobilitätsstreits in der Stadt – auch Diesel-Gegner demonstrieren hier gerne. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Wieder wird die B14 Austragungsort des Mobilitätsstreits in Stuttgart. Diesmal demonstrieren Gegner des Diesel-Fahrverbots – zur Kundgebung kommen weit mehr Demonstranten als angekündigt.

Stuttgart - An einer ersten Demonstration gegen die Stuttgarter Diesel-Fahrverbote haben laut Polizei etwa 250 Menschen teilgenommen. Eine Spur der innenstadtnahen Hauptverkehrsachse B14 in der Nähe einer Straßenkreuzung, die als eine der schmutzigsten in Deutschland gilt, war vorübergehend gesperrt. Die Demo sei friedlich verlaufen, fasste die Polizei später zusammen. Angemeldet hatte die Demonstration laut Stadt eine Privatperson. Erwartet worden waren rund 50 Teilnehmer.

Seit dem 1. Januar dürfen zur Luftreinhaltung Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und schlechter von außerhalb nicht mehr in die Umweltzone Stuttgart einfahren. Vom 1. April an gilt das Verbot auch für Anwohner mit solchen Fahrzeugen.

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